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Erinnern und Gedenken.

Triggerwarnung: Diese Seite behandelt das Thema Gewalt gegen Menschen. Die Inhalte können belastend sein. Bitte achten Sie auf sich und Ihre Gefühle. Wenn Sie merken, dass es Ihnen zu viel wird, machen Sie eine Pause oder tauschen Sie sich mit einer Person aus, der Sie vertrauen.

Schätzungsweise 70.000 Menschen wurden bei der sogenannten „T4-Aktion“, die von 1939 bis 1941 durchgeführt wurde, ermordet. Ein wichtiger Standort für diese Aktion war die Tötungsanstalt Schloss Hartheim in Österreich, wo rund 30.000 Opfer getötet wurden. Insgesamt wurden während der NS-Zeit etwa 275.000 Menschen mit Behinderungen, deren Leben als „lebensunwert“ definiert wurde, ermordet. Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns intensiv damit, wie wir der Menschen gedenken können, die bei der zentralen und dezentralen Euthanasie umgekommen sind.

“Es ist wichtig, die Verbrechen der NS - Euthanasie aufzuarbeiten und die Erinnerung daran wach zu halten, damit sich die Geschichte niemals wiederholt.“ (Dr. Pühringer, Landeshauptmann von Oberösterreich 1995 bis 2017)

Bild eine schwarzen dreiteiligen Relieftafel an der Wand der Gedenkstätte Hartheim bei Linz
Am Boden steht eine Schale voller Steine, Blumen und eine Kerze. Kreisförmig drumherum liegen schwarz-weiß-Fotos und Blätter mit Texten.
Mahnmal mit einem Stück rostiger Eisenbahnschwellen auf einem Betonsockel
zwei Stolpersteine, die in der Behindertenhilfe-Einrichtung in Straubing verlegt wurden
Ein Mann steht vor einer großen Glasscheibe, in die mit weißer Schrift viele Namen hineingraviert wurden. Er deutet mit der rechten Hand auf einen Namen.
Menschen betrachten das Mahnmal aus rostigem Stahl in der Behindertenhilfe-Einrichtung in Straubing.
ein gefaltetes Stück weißes Papier - darauf in schwarzer Schrift Namen von Menschen, die in Hartheim bei Linz ermordet wurden

Erinnerung und Aufklärung sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie.