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Fachliche Schwerpunkte unserer Arbeit

Aktuelle und zeitgemäße Konzepte für eine fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Tipp: Sie können sich diesen Inhalt auch vorlesen lassen

Fachliche Schwerpunkte

Die passgenaue fachliche Begleitung der Menschen die bei uns leben und arbeiten, stützen wir auf aktuelle und zeitgemäße Konzepte aus der Behindertenhilfe. Neben individuellen Wohn- und Arbeitsangeboten, bieten wir den Nutzerinnen und Nutzern eine fundierte pädagogische Begleitung. Unsere Mitarbeitenden bilden sich fortlaufend durch interne und externe Fortbildungsangebote weiter. Die Vertrauensperson im Wohnangebot und der personenzentrierte Fachdienst gewährleisten, dass die persönliche Teilhabeplanungen zusammen mit den Menschen mit Behinderung aktualisiert und evaluiert werden. Unsere pädagogischen Konzepte überprüfen wir regelmäßig und entwickeln diese auf der Grundlage gesellschaftspolitischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse weiter.

Persönliche Zukunftsplanung

Persönliche Zukunftsplanung

In den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH arbeiten wir mit dem Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung.

In der Tradition des Ordensgründers Johannes von Gott mit seinem Leitspruch „Das Herz befehle“ sind die Menschen, die in unseren Einrichtungen leben und arbeiten unsere Herzensangelegenheit.

Mit der Persönlichen Zukunftsplanung möchten wir Menschen mit ihren Herzenswünschen auf ihrem persönlichen Weg der Entfaltung und Entwicklung begleiten.

Zugleich möchten wir auf diesem Weg gemeinsam und voneinander lernen und unsere Organisationen und Dienste weiterentwickeln.

Worum geht es in der Persönlichen Zukunftsplanung?

Jeder Mensch ist Experte und Expertin seines und ihres Lebens und zugleich auf Unterstützung angewiesen.

Die Persönliche Zukunftsplanung traut Menschen zu, ihr Leben selbst zu gestalten und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Persönliche Zukunftsplanung ist ein wegweisendes Konzept, eine Einstellung und Denkweise und nutzt viele methodische Ideen, Planungsansätze und Moderationsverfahren zur individuellen Lebensplanung –und gestaltung.

Das Ziel ist, über Zukunft nachzudenken, neue Lebensbereiche zu erschließen, neue Rollen auszuprobieren und die Lebensqualität einer planenden Person zu verbessern.

In allen Regionen stehen Ihnen ausgebildete Persönliche Zukunftsplanerinnen und Persönliche Zukunftsplaner als Ansprechpartner zur Verfügung.

TEACCH-Konzept

TEACCH-Konzept

Der TEACCH-Ansatz (Treatment und Education of Autistic and related Communication handicapped Children) stammt aus den USA und ist ein pädagogisch-therapeutisches Konzept, das die Besonderheiten von Menschen mit Autismus berücksichtigt und ihnen individuelle Hilfen zur Entfaltung ihrer Entwicklungspotentiale und zum Erwerb von Kompetenzen bietet.

In den Einrichtungen der Barmherzigen Brüdern Behindertenhilfe werden seit Jahren Menschen mit Autismus nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und nach dem TEACCH-Konzept begleitet.

Wir bieten an mehreren Standorten differenzierte Wohnangebote für Menschen mit einer Diagnose aus dem autistischen Spektrum, sowie individuelle Arbeitsplätze und spezielle Angebote in den Förderstätten. 

Sexualpädagogik

Sexualpädagogik

Der Umgang mit Sexualität im Allgemeinen und die Sexualerziehung im Besonderen im pädagogischen Alltag, sind Thema der Sexualpädagogik. Wir arbeiten mit den gesellschaftlichen Werten und Normen. Zudem gilt es Vorurteile zur Sexualität aufzuarbeiten und die Bedeutung der psychosexuellen Entwicklung im Zusammenhang mit geistiger Behinderung zu berücksichtigen. Sexualpädagogen besitzen fachspezifisches Wissen zur männlichen, weiblichen Sexualität, zur interkulturellen Sexualität, aber auch zu rechtlichen Themen sowie der Prävention von Missbrauch. Wir stehen den Menschen mit Behinderung und Mitarbeitenden bei Fragen, Diskussionsrunden und Fortbildungen zur Verfügung und arbeiten mit den Teams der verschiedenen Bereiche zusammen.

Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa)

Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa)

In den Einrichtungen arbeiten speziell ausgebildete Deeskalationstrainer/-innen, die Mitarbeitende bei auftretenden herausfordernden und aggressiven Verhaltensweisen von Menschen mit Behinderung beraten und qualifizieren. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der individuellen Situation, mit speziellen kommunikativen und nonverbalen Deeskalationstechniken, herausfordernde und aggressive Verhaltensweisen möglichst zu verhindern, oder zumindest im Alltag deutlich zu reduzieren.

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation

Ziel der UK ist, alle kommunikativen Kompetenzen zu nutzen, zu fördern und so zu einer möglichst multimodalen Kommunikation zu gelangen, bei der alle Ausdrucksmöglichkeiten berücksichtigt werden. Kommunikationsformen gilt es zu erweitern und nach Möglichkeit auszuschöpfen, um eine möglichst eindeutige Form der Kommunikation zu erzielen. Neben nonverbalen Signalen (Mimik, Körperhaltung, …) können auch paralinguistische Phänomene (Tonfall, Lautstärke, Sprechpausen, …) zu einer erfolgreicheren Kommunikation führen. Zudem tragen digitale Hilfsmittel, wie zum Beispiel Tablets und Talker, zur Kommunikation bei und unterstützen im Alltag.

Gesundheitliche Versorgungsplanung

Gesundheitliche Versorgungsplanung

Wir bieten eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase an. Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeit, für den Fall schwerer Erkrankungen, Entscheidungen im Voraus zu planen und können ihre Wünsche und Vorstellungen äußern.
Speziell ausgebildete und erfahrene Gesprächsbegleiter/-innen klären mit Hilfe von individuellen Methoden, die sich an den jeweiligen Fähigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner orientieren, deren mutmaßlichen Willen für die letzte Lebensphase und dokumentieren diesen. Die Gesprächsbegleiter/-innen beziehen in diesen Prozess die rechtl. Betreuenden, Angehörige, behandelnde Ärzte und Mitarbeitende der Einrichtung ein.

Die gesetzliche Grundlage für dieses Angebot bildet der § 132g SGB V. Für alle in einer gesetzlichen Krankenkasse versicherten Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigten trägt die Krankenkassenversicherung die Kosten der Gesprächsbegleitungen.

Palliativ Care

Palliativ Care
„Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen, sondern den Tagen mehr Leben geben“ (Cicely Saunders)

Mitarbeitende mit der Ausbildung zur Palliativ Care Fachkraft stehen für Bewohnerinnen und Bewohner in der letzten Lebensphase sowie als Ansprechpartner für Angehörige, Kolleginnen und Kollegen beratend und unterstützend zur Verfügung.

Der Tod ist Teil des Lebens und wir wollen ein würdevolles Sterben ermöglichen. Die Wünsche des sterbenden Menschen stehen dabei im Vordergrund.

Wichtig sind uns die Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörigen in der Zeit des Sterbens und der Trauer. Neben der Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse ist ein weiterer Schwerpunkt die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen.

Ethikkomitee

Ethikkomitee

Der Umgang mit ethische Fragen prägt zunehmend den Alltag. Eine Ethikberatung gibt hier mehr Sicherheit und Orientierung. In allen Regionen ist ein Ethikkomitee eingerichtet, an das sich Menschen mit Behinderung, Angehörige und alle Mitarbeitenden wenden können.

Beim Ethikkomitee handelt es sich um ein interdisziplinäres Beratungsgremium, das sich aus speziell geschulten Mitarbeitenden zusammensetzt. Bei besonders schwierigen ethischen Fragen können auch externe Experten hinzugezogen werden.

Das Ethikkomitee sieht seine Aufgabe darin, die den Menschen entgegengebrachte Wertschätzung und den Respekt vor ihrer Selbstbestimmtheit auch in ethischen Konfliktfällen zu gewährleisten. Das Ethikkomitee trägt dazu bei, die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im Alltag zu fördern. Das Gremium erarbeitet Empfehlungen, die eine Entscheidungsfindung unterstützen sollen.

Eine weitere Aufgabe ist die Förderung der ethischen Kultur an den Standorten sowie die Sensibilisierung für ethisches Handeln.

Bei ethisch schwierigen Entscheidungen bietet das Ethikkomitee eine Beratungsfunktion in Form von ethischen Fallbesprechungen an. Ziel der ethischen Fallbesprechung ist es, durch Moderation und Analyse zur Lösung eines ethischen Konfliktes in einer konkreten Situation beizutragen.

So kann das Gremium Empfehlungen und Stellungnahmen bei ethischen Fragestellungen erarbeiten, wobei die Empfehlungen als Beratungsgrundlage dienen und bei einer Entscheidungsfindung unterstützen sollen.

Eine weitere Aufgabe ist die Förderung der ethischen Kultur an den Standorten sowie die Sensibilisierung für ethisches Handeln.

Bei ethisch schwierigen Entscheidungen bietet das Ethikkomitee eine Beratungsfunktion in Form von ethischen Fallbesprechungen an. Ziel der ethischen Fallbesprechung ist es, durch Moderation und Analyse zur Lösung eines ethischen Konfliktes in einer konkreten Situation beizutragen.

Soziale Inklusion

Soziale Inklusion

Die Barmherzige Brüder Behindertenhilfe beteiligt sich an dem europäischen Projekt „Soziale Inklusion“. Dieses wurde von der Europakommission des Ordens ins Leben gerufen.

Die Ziele des Projektes sind u.a.

  • Synergien zwischen den sozial, sozialpflegerischen und gesundheitlichen Bereichen im Orden zu nutzen
  • Förderung des Wissenstransfers bereichsübergreifend und europaweit
  • Erfahrungsaustausch über Dienste und Programme zum Thema Soziale Inklusion, z.B. sozialraumorientierte Wohnprojekte
  • Entwicklung von Initiativen für Soziale Inklusion im Bereich Wohnen, Arbeit, Freizeit
  • Austausch von „best practise“ Beispielen

In einem fortlaufenden Prozess werden alle Ergebnisse aus den unterschiedlichen Ländern vorgestellt, auf ihre Übertragbarkeit geprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Hier geht's zum Baukasten Soziale Inklusion

image/svg+xmlBAYERNBADENWÜRTTEMBERGHESSEN
Wohnen

Menschen mit geistiger Behinderung

Menschen mit psychischer Behinderung

Menschen mit Autismus (ASS)

Ambulant begleitetes Wohnen

Menschen mit Chorea Huntington

Werkstätten

Menschen mit geistiger Behinderung

Menschen mit psychischer Behinderung

Menschen mit Autismus (ASS)

Förderstätten

Menschen mit geistiger/psychischer Behinderung

Menschen mit Autismus (ASS)

Tagesstätte für Senioren

Tagesstätte für Senioren

Ambulante Dienste

Offene Behinderten Arbeit (OBA)

Schulbegleitung

Ambulant begleitetes Wohnen (ABW)

Familienentlastender Dienst (FED)

Eigenständige Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Fachschulen

Fachschulen für Heilerziehungspflege

Fachschulen für Heilererziehungspflegehilfe