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Weil Lachen die beste Medizin ist

Klinikclowns brachten mit Humor, Feingefühl und Luftballons viel Freude zu den Barmherzigen Brüdern

Im Februar 2026 besuchten sechs bunt gekleidete Clowns Bewohnende einiger Wohnangebote der Barmherzigen Brüder in der Äußeren Passauer Straße in Straubing.

Die Clowns möchten vielen Menschen Freude, Wärme, Menschlichkeit und ein bisschen Leichtigkeit im Lebensalltag schenken. Nach gemeinsamer Ausbildung zum Klinik-Clown hat eine Gruppe beschlossen, einen Verein zu gründen. Er trägt den Namen „FarbenFroh, Kontaktclowns auf Rädern, Südbayern e.V.“.

Mit großem Herzen, einer roten Nase und einer Vision, die berührt, möchte die bunte Truppe Freude und Zuversicht unter die Leute bringen! Getreu dem Motto: Lachen ist die beste Medizin, oder anders formuliert: Lachen macht das Leben leichter. „Bei unserer Ausbildung an der Klinik-Clown-Schule von Mirijam Avellis hatten wir miteinander so viel Freude, dass wir beschlossen haben, einen Verein zu gründen“, erzählen begeisterte Mitglieder des Vereins.

„FarbenFroh“ besteht aus ausgebildeten Klinik-Clowns, die die Menschen besuchen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – ob zu Hause, in Pflegeinrichtungen, auf Palliativstationen oder in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. So entstand die Idee der „Clowns auf Rädern“ – mit der Motivation „Wir sind da, wo du bist“!

Im Mittelpunkt steht bei diesen Besuchen nicht der Spaß um jeden Preis, sondern die achtsame Begegnung auf Augenhöhe. Die Clowns hören zu, schenken Nähe und wollen durch kleine Gesten und Spielereien, Humor und Freude in den Alltag bringen. „Unsere Besuche sollen keine Show sein, sondern wir möchten emotionale Wärme und echte Momente des Miteinanders schaffen - dort, wo Einsamkeit und Angst oft den Tag bestimmen“, erklären die Klinik-Clowns.

Die Mitglieder des Vereins „FarbenFroh, Kontaktclowns auf Rädern, Südbayern e.V.“ sind bayernweit unterwegs mit Claudia Hirtreiter „Karamba“ aus Leiblfing, Gerti Gehr „Traudl“ aus Zwiesel, Margot Wiedmann „Zausel“ aus Saal an der Donau, Hildegard Ablaßmaier „Hilly Blaff“ aus Beilngries, Uwe Cuntz „Knuddel“ aus Langquaid, Sigrun Dausel „Bobbele-Dussel“ aus Schwarzenbruck und Silvia Stadler „Tschouki“ aus Fridolfing.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und eingetragen und die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Da der Verein keine Förderung erhält, sind die Clowns auf Spenden angewiesen. Wer die Arbeit, den Menschen den Alltag mit Humor erleichtern, unterstützen möchte, kann den Verein gerne finanziell unterstützen. Spendenkonto: Farbenfroh, der Kontaktclown e.V; IBAN: DE37 7606 9462 0002 5687 72.

Kontaktaufnahme gerne jederzeit möglich unter der E-Mail-Adresse: farbenfroh.suedbayern@posteo.de (Vorstand) oder hilly.ablassmaier@outlook.de und uwecun66@gmail.com (Einsatzleitung). Der Bereich Internet und soziale Medien ist noch in Arbeit!

Auf dem Bild sieht man die Clowns und andere Menschen.

v. l.) Vorstandsmitglieder Franz Hirtreiter und Georg Netter, die Klinikclowns und Leiter Wohnen Korbinian Hirtreiter freuen sich über humorvolle Begegnungen.

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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