Ein Zeichen von Wertschätzung und Dank für alle ehrenamtliche Mitarbeitenden, die sich im Projekt Zeitgeschenke für uns und unsere Bewohner in ganz vielfältiger Weise engagieren, gab es am 18. April beim Ehrenamtstag. Der Einladung von Renate Braun, Koordinatorin von Zeitgeschenke und Ehrenamt, waren auch heuer wieder zahlreiche Teilnehmende gerne gefolgt.
Wir verbrachten gemeinsam einen sehr schönen, informativen aber auch geselligen Tag und starteten mit der Begrüßung bei Kaffee und Butterbrezen in der Klosterschenke. Wichtig war uns diesmal die Einführung in die Grundkenntnisse der Ersten Hilfe, für die wir Tobias Storm vom BRK Cham gewinnen konnten.
Nach dem Mittagessen stand das Thema Selbsterfahrung im Mittelpunkt. Dabei wollten wir aufzeigen, mit welchen Hürden oder Barrieren sich Menschen mit Behinderungen im Alltag auseinandersetzen müssen und welche Hilfsmittel sie dabei unterstützen können. Dazu hatten wir mit unserem Freizeitpädagogen Stephan Zach verschiedene Stationen zum Ausprobieren vorbereitet.
Da gab es beispielsweise den Alterssimulationsanzug (Foto), in dem man unter anderem mit Brillen Sehschwächen simulieren konnte. Antworten gab es auch dazu, welche Kommunikations- und Verständigungsübungen es gibt, wenn keine Verbalsprache möglich ist. Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn wir im Rollstuhl fahren müssen? In einem extra dafür aufgebauten Parcours konnte man das erleben. Essen eingeben gehört in vielen Bereichen zum Alltag. Das ist dann aber ganz anders, wenn man selber in dieser Situation ist. Auch das ist häufig der Fall: Körperliche Beeinträchtigungen an Händen und Fingern, die allerdings mit speziellen Greif- und Tastübungen erleichtert werden. Und für Lese-Rechtschreib-Schwäche gibt es auch eine Lösung, nämlich spezielle Schreibübungen zur Förderung.
Beim abschließenden Kaffee und Kuchen in der Klosterschenke gab es für alle ein kleines Geschenk und das einhellige Fazit: ein sehr schöner, bereichernder und gelungener Tag.
