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Hochfest des heiligen Johannes von Gott gefeiert

Granatapfel als Zeichen für Leben, Liebe und Gemeinschaft

Der Granatapfel, das Symbol der Barmherzigen Brüder, war thematischer Schwerpunkt des Gottesdienstes, der anlässlich des Johannes von Gott-Festes in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung am 11. März 2026 gefeiert wurde.
Dekan Johannes Plank mit Pfarrvikar Pater Anil und Diakon Willibald Irrgang zelebrierten einen stimmungsvollen Gottesdienst in der Johannes von Gott-Kirche. Die Sonne, die durch die Fenster schien, zauberte eine besondere Atmosphäre in das Gotteshaus, passend zu diesem Hochfest.
Der Granatapfel hat, wie manche Menschen, eine harte Schale und einen weichen Kern. Manche Menschen wirken griesgrämig, sind immer grantig und lachen kaum. Kommt man mit ihnen ins Gespräch, kann es passieren, dass die Menschen wieder lachen, die Augen leuchten und der weiche Kern zum Vorschein kommt, so Dekan Johannes Plank.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurden an eine Darstellung eines geöffneten Granatapfels Begriffe wie Liebe, Leben, Gemeinschaft, Barmherzigkeit oder Schutz gesteckt und von Dekan Johannes Plank erläutert. Die Granatapfelkerne schmecken köstlich – ein Leben in Fülle. Sie symbolisieren aber auch die Gemeinschaft, in der jeder einzelne Mensch wichtig ist und manchmal Toleranz erfordert. Das Logo der neuen Ordensprovinz Europa Mitte der Barmherzigen Brüder enthält neben einem Granatapfel auch zwei Bögen, die ausgebreitete, hilfsbereite Arme und somit Hospitalität und Schutz darstellen.
Auch die Johannes von Gott-Kirche hat die Form eines Apfels und im Dachfenster steht zudem das Motto des Ordensstifters, „Das Herz befehle“ und kann uns immer begleiten.

Nach dem Gottesdienst waren Mitarbeitende des Fachdienstes mit weiteren Gästen zum weltlichen Teil eingeladen. Geschäftsführer Harald Auer begrüßte die Anwesenden und nahm Bezug zum 1. Provinzkapitel der Ordensprovinz Europa Mitte. „Was ist den Barmherzigen Brüdern wichtig?“, fragte Harald Auer. Der Dienst am Menschen. Dabei leiten uns die Werte des Ordens. Mitarbeitende des Fachdienstes, die mit vielen Menschen und übergreifend arbeiten, orientieren sich dabei an den Werten.
Das anschließende Mittagessen bot Raum für Gastfreundschaft, Begegnung und Austausch.

Dekan Johannes Plank erklärt den Granatapfels.

Dekan Johannes Plank und die Darstellung eines Granatapfels.

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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