Jede Menge vor hatten die Mitglieder der Mitarbeitervertretung (MAV) am 15. April mit Richard Wittmann, dem Betriebsseelsorger des Bistums Regensburgs. Der Vorsitzende Tom Fischer hatte dafür gemeinsam mit Ludwig Strahl und Mario Eckl ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
Betriebsseelsorge, was ist das eigentlich? Ganz allgemein versteht sie sich als Brücke zwischen Kirche und Arbeitswelt und setzt sich so für ein menschliches Miteinander im Betrieb ein. Sie schafft Kontakte zwischen Gemeinden und Betrieben, unternimmt Betriebsbesuche – so wie in diesem Fall Richard Wittmann in Reichenbach – und ist Ansprechpartner für die kirchlichen Gremien bezüglich aktueller Entwicklungen in der Arbeitswelt.
Viel Zeit für Informationen und regen Austausch gab es auf dem Weg durch die Seniorengruppe, dem Wohnangebot Karl, dazu in der Johann von Gott-Werkstatt und dem Refektorium. Richard Wittmann zeigte sich sehr beeindruckt, was in seinem Fazit beim abschließenden Essen in der Klosterschenke mehr als deutlich wurde: „In der Regel bin ich sonst eher in Industriebetrieben unterwegs, deswegen freue ich mich, einen Einblick in einen ganz anderen Arbeitsbereich bekommen zu haben.“
Er zeigte sich tief beeindruckt von der wertvollen Arbeit, die von den vielen Mitarbeitenden in der Einrichtung geleistet wird. Eine Aufgabe, die sicher nicht immer leicht sei, oft sehr anstrengend, wie er meinte, wohl aber auch erfüllend und sinnstiftend ist. „Hier steht ganz klar der Mensch im Mittelpunkt“, so Richard Wittmann.
Abschließend galt sein Dank auch der MAV für den Einsatz der Anliegen der Beschäftigten: „Das Engagement in einem solchen Gremium ist gelebte Solidarität und Dienst an der Gemeinschaft im Unternehmen.“
Übrigens: Wen das Thema Betriebsseelsorge mehr interessiert, darf sich freuen: Richard Wittmann wird am 21. Oktober zur Mitarbeitenden-Versammlung kommen und über seine Aufgaben und Tätigkeiten referieren.
Im Bild nach der Ankunft: Ludwig Strahl, Mario Eckl und Richard Wittmann mit Tom Fischer
