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Doppelspitze für die Behindertenhilfe

Susanne Schirmer steigt in die Geschäftsführung der Behindertenhilfe gGmbH und der Barmherzige Brüder gemeinnützige Träger GmbH auf

Seit 404 Jahren wirkt der Orden der Barmherzigen Brüder in Bayern, seit 1861 kümmert er sich hier um Menschen mit Behinderung. Inzwischen begleiten rund 2.500 Beschäftigte an die 3.000 Erwachsene mit geistiger und/oder psychischer Behinderung sowie im Autismus-Spektrum (AS). Damit gehören die Barmherzigen Brüder mit aktuell 18 Standorten zu den größten christlichen Trägern der Behindertenhilfe in Bayern. Für den Orden ist dieses Engagement Auftrag und Verpflichtung zugleich.

Am 1. Januar 2011 rückte Hans Emmert an die Spitze der Barmherzige Brüder Behindertenhilfe gGmbH. Bereits seit 1986 für den Orden tätig, fungierte er von 1990 bis 2022 als Gesamtleiter/Geschäftsführer der Behindertenhilfe Niederbayern. Da er Anfang 2027„nach Jahrzehnten fruchtbaren Wirkens im Dienst der Hospitalität für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ – wie der Orden schreibt – in den verdienten Ruhestand gehen wird, haben die Barmherzige Brüder zeitig seine Nachfolge geregelt.

Nun ist Susanne Schirmer im Juli in die Geschäftsführung zu Hans Emmert und den Geschäftsführer:innen der vier Regionen sowie zugleich in die Leitung der gemeinnützigen Träger GmbH aufgestiegen. Über diesen „menschlich wie fachlich sehr kompetenten Glücksfall“ freut sich neben Emmert auch der bayerische Rechtsträgervertreter Pater Thomas Väth.

Die 45-jährige verheiratete Diplom-Kauffrau ist bei den Barmherzigen Brüdern keine Unbekannte. Aufgewachsen in der nördlichen Oberpfalz fand sie nach einer Ausbildung zur Bürokauffrau und dem BWL-Studium an der Universität Regensburg nicht zuletzt durch ihren familiären Background den beruflichen Einstieg in die Behindertenhilfe. Nach vielen Jahren als Entgeltverhandlerin und Controllerin bei einem privaten Träger der Eingliederungshilfe sowie einer Zeit als selbständige Beraterin (nebenberuflich) für kleinere und mittelständische private Behindertenhilfeeinrichtungen in Bayern kam sie 2017 zu den Barmherzigen Brüdern.

Im Orden startete sie zunächst als Mitarbeiterin in der Entgeltabteilung, deren Führung sie bereits 2018 übernahm. Seit 2022 fungiert sie zusätzlich übergreifend als Leiterin der Verwaltung aller vier bayerischen Regionen, 2026 stieg sie zur Prokuristin in der Behindertenhilfe auf. Die Berufung zur neuen Geschäftsführerin durch den Orden ist die konsequente Anerkennung ihrer erfolgreichen Arbeit und ihres großen Engagements. – Der sich daraus ergebenden Verantwortung stelle sie sich, wie Susanne Schirmer betont, von Herzen gerne.

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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