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„Das Leben ist ein Abenteuer“

22 Absolventinnen und Absolventen feiern ihren Abschluss an der Augustinus-Fachschule Gremsdorf

 

Unter dem Motto „Das Leben ist ein Abenteuer“ verabschiedete die Augustinus-Fachschule Gremsdorf 22 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und sich nun Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger beziehungsweise Heilerziehungspflegehelferinnen und Heilerziehungspflegehelfer nennen dürfen.
Den festlichen Auftakt bildete ein Gottesdienst unter freiem Himmel, der von der Orff-Gruppe der Einrichtung musikalisch begleitet wurde. Passend zum Motto erhielten alle Gäste Blumensamen als Symbol dafür, Träume zu pflanzen, wachsen zu lassen und den eigenen Lebensweg mit Mut und Zuversicht zu gestalten.
Im Anschluss zog die Festgesellschaft in das Forum der Einrichtung, wo der offizielle Teil der Abschlussfeier stattfand. In ihren Grußworten würdigten Ordensbruder Frater Sebastian, der selbst einst die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolvierte, Geschäftsführerin Ute Häußer sowie Schulleiterin Sandra Klas die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. 
Schulleiterin Sandra Klas griff das Motto der Feier auf und machte den Absolventinnen und Absolventen Mut für ihren weiteren Lebensweg: Die Ausbildung habe ihnen das notwendige Handwerkszeug vermittelt – welchen Weg sie nun einschlagen, liege nun in ihren eigenen Händen. Sie ermutigte die jungen Fachkräfte, ihre Zukunft mit Zuversicht, Offenheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gestalten.
Anschließend wurden die Abschlusszeugnisse feierlich überreicht. Jeder Absolvent und jede Absolventin wurde mit einem persönlichen, charakterisierenden Spruch auf die Bühne gebeten und nahm die Glückwünsche der Schulleitung, der Geschäftsführerin und von Frater Sebastian entgegen. Die Feier wurde traditionell vom Mittelkurs organisiert, der im kommenden Jahr selbst seinen Abschluss feiern wird.
Zum Abschluss der Veranstaltung standen zwei besondere Verabschiedungen auf dem Programm. Nach 35 Jahren engagierter Tätigkeit als Lehrerin wurde Simone Fleischmann in den Ruhestand verabschiedet. Ebenso wurde Annett Nitsche, die acht Schuljahre lang als Lehrkraft an der Augustinus-Fachschule tätig war, zum Abschied für ihr langjähriges Engagement an der Schule gewürdigt. 
Mit der feierlichen Zeugnisübergabe endete ein besonderer Tag, an dem nicht nur erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse gefeiert wurden, sondern auch der Beginn eines neuen Lebensabschnitts – ganz im Sinne des Mottos: „Das Leben ist ein Abenteuer.“

Auf einer Wiese auf Bänken sitzen viele festlich gekleidete Menschen und feiern einen Gottesdienst.
Viele Personen in festlicher Kleidung haben sich für ein Foto aufgestellt und lachen in die Kamera.
Viele Personen in festlicher Kleidung haben sich für ein Foto  aufgestellt und lachen in die Kamera.
Mehrere Personen in festlicher Kleidung haben sich für ein Foto aufgestellt und lachen in die Kamera.
Ein Frater, ein Pastoralreferent und eine Frau halten sich an den Händen und sprechen einen Segen.
In einem großen Saal  sitzen viele Menschen und hören einer Rede zu.
Eine Frau hält eine Rede zur Verabschiedung einer Kollegin, die neben ihr steht.
Eine Frau verabschiedet eine Kollegin, die einen Blumenstrauß in der Hand hält.

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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