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Austausch über Ländergrenzen hinweg

Besuch aus der Steiermark bei der Barmherzigen Brüder Behindertenhilfe Mittelfranken

Begegnungen schaffen Verständnis, verbinden Menschen und eröffnen neue Perspektiven. Das wurde Mitte Juni bei einem viertägigen Besuch einer Delegation der Lebenswelten der Barmherzigen Brüder Steiermark bei uns eindrucksvoll erlebbar. Anlass war die neu gegründete Ordensprovinz Europa Mitte, die Einrichtungen der Barmherzigen Brüder über Ländergrenzen hinweg noch enger miteinander verbindet. 

Während ihres Aufenthalts erhielten die Gäste aus Österreich umfassende Einblicke in die vielfältige Arbeit unserer Einrichtungen und Angebote. Fachvorträge, Gespräche mit Mitarbeitenden und Besuche verschiedener Bereiche boten zahlreiche Gelegenheiten, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen auszutauschen. Dabei standen nicht nur fachliche Themen im Mittelpunkt, sondern auch die gemeinsamen Werte, die alle Einrichtungen der Barmherzigen Brüder verbinden.

„Die Begegnungen haben gezeigt, wie viel uns über Ländergrenzen hinweg verbindet“, berichtet eine Teilnehmerin aus der Steiermark. „Wir nehmen viele wertvolle Eindrücke, inspirierende Begegnungen und spannende fachliche Impulse mit nach Hause. Besonders bereichernd war der offene Austausch sowie die Möglichkeit, Erfahrungen, Perspektiven und bewährte Ansätze miteinander zu teilen.“

Neben dem fachlichen Programm blieb auch Zeit, die Region kennenzulernen. Ein Besuch der UNESCO-Welterbestadt Bamberg sowie eine Brauereiführung rundeten den Aufenthalt ab und boten Raum für persönliche Gespräche und das weitere Kennenlernen.

Die gemeinsamen Tage machten deutlich, welches Potenzial in einer engen Zusammenarbeit innerhalb der neuen Ordensprovinz Europa Mitte liegt. Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen bereichern die tägliche Arbeit und stärken das gemeinsame Handeln. Wo Menschen dieselben christlichen Werte teilen und sich mit Engagement für Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen, verlieren geografische Grenzen an Bedeutung.

Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin der gemeinsame Auftrag der Barmherzigen Brüder: Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen achtsam zu begleiten, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern und ihnen mit Respekt, Wertschätzung und Menschlichkeit zu begegnen. 

Der Besuch war ein gelungener Auftakt für die weitere Zusammenarbeit innerhalb der Ordensprovinz Europa Mitte. Wir blicken mit Freude auf die geknüpften Kontakte und die vielen Anregungen zurück – und freuen uns darauf, den begonnenen Austausch auch in Zukunft fortzusetzen.

Eine größere Gruppe von Personen sitzt auf den Stufen einer Treppe vor einem historischen Gebäude

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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