Am 10. September trafen sich sämtliche Ehrengäste und über 200 Mitfeiernde zunächst in der Klosterkirche, um gemeinsam mit Festprediger Frater Thomas Väth, Pfarrer Alois Hammerer und Diakon Werner Szörenyi einen lebendigen Gottesdienst zu feiern. Der Festprediger hob hervor, dass es wichtig ist, anderen Gutes zu tun, so könne man etwa teilen oder sich in der Werkstatt gegenseitig helfen.
Elke Steubl, Verbundleiterin der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der Behindertenhilfe gGmbH, begrüßte die Gäste mit Schwung und freute sich, dass unter ihnen auch vier Festredner waren. Provinzial Frater Rudolf Knopp, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann, Landrat Christian Schindler und Bürgermeister Eduard Hochmuth hatten ihre Glückwünsche zum Jubiläum dabei und dazu einen gemeinsamen roten Faden: Die Johann von Gott-Werkstatt ist eine Erfolgsgeschichte voller Engagement, Verantwortung und Menschlichkeit. In einem Film wurde die ganze Bandbreite der Aufgabenfelder vorgestellt und kann mit gutem Gewissen als sehr facettenreich bezeichnet werden.
Der Provinzial rückte den Werkstatt-Patron und Ordensstifter Johannes von Gott in den Mittelpunkt: „Sein Anliegen war es, den Menschen mit Würde zu begegnen und sie zu unterstützen. Dabei ging es ihm um das, was die vielzitierte ‚Augenhöhe‘ meint.“ So auch sein Wunsch am Ende: Eine gute Zukunft auf Augenhöhe.
„Die Barmherzigen Brüder sind ein wichtiger Sozialpartner und Arbeitgeber in der Region“, hob der Bezirkstagsvizepräsident hervor. In seinen Augen leistet die Werkstatt einen fundamentalen Beitrag zur Inklusion. Auch in Zukunft soll sie ein Ort der Begegnung, des Miteinanders, der Zuversicht und der Chancen bleiben.
Der Landrat war mehr als beeindruckt von der Herzlichkeit, wie er empfangen wurde. Es war ihm ein großes Anliegen, dass alle – Mitarbeitende wie betreute Beschäftigte, auch weiterhin mit Herz und Einfühlungsvermögen zusammenarbeiten.
In seinem historischen Rückblick hob der Reichenbacher Bürgermeister hervor, wie wichtig Arbeit schon immer war und ist. Sein Fazit: „Das was der Orden hier auf dem Klosterberg geschaffen hat, ist außergewöhnlich. Er wünschte sich und allen eine erfolgreiche Zukunft.
Mit Musik geht alles besser, heißt es. Monika Bückert, Vinzenz Bückert mit Alfred Stadler und die Klosterspatzen sowie Katharina Mezei an der Kirchenorgel haben im Verlauf des Vormittags mehrfach den Beweis dafür geliefert. Der Nachmittag nach einem leckeren Essen präsentierte sich mit einem kreativen Bühnenprogramm und vielen Mitmachaktionen. Kaffee und Kuchen durften dabei natürlich nicht fehlen.
Elke Steubl und ihr engagiertes Jubiläumsteam durften am Ende mehr als zufrieden sein. Ein Jubiläum, wie es besser kaum geht!
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Gruppenfoto: Vorne: Frater Thomas Väth, Landrat Christian Schindler, Elke Steubl, 1. Reichenbacher Bürgermeister Eduard Hochmuth, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann und Provinzial Frater Rudolf Knopp. Hinten: Frater Donatus Wiedenmann, Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Hopp und Landtagsabgeordneter Julian Preidl
Fotos: Michaela Matejka, Christine Pestenhofer
Text: Michaela Matejka




