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50 Jahre Johann von Gott-Werkstatt

Viele lobende Worte, herzliche Begegnungen und beste Stimmung - die Jubiläumsfeier 50 Jahre Johann von Gott-Werkstatt in Reichenbach.

Am 10. September trafen sich sämtliche Ehrengäste und über 200 Mitfeiernde zunächst in der Klosterkirche, um gemeinsam mit Festprediger Frater Thomas Väth, Pfarrer Alois Hammerer und Diakon Werner Szörenyi einen lebendigen Gottesdienst zu feiern. Der Festprediger hob hervor, dass es wichtig ist, anderen Gutes zu tun, so könne man etwa teilen oder sich in der Werkstatt gegenseitig helfen. 

Elke Steubl, Verbundleiterin der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der Behindertenhilfe gGmbH, begrüßte die Gäste mit Schwung und freute sich, dass unter ihnen auch vier Festredner waren. Provinzial Frater Rudolf Knopp, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann, Landrat Christian Schindler und Bürgermeister Eduard Hochmuth hatten ihre Glückwünsche zum Jubiläum dabei und dazu einen gemeinsamen roten Faden: Die Johann von Gott-Werkstatt ist eine Erfolgsgeschichte voller Engagement, Verantwortung und Menschlichkeit. In einem Film wurde die ganze Bandbreite der Aufgabenfelder vorgestellt und kann mit gutem Gewissen als sehr facettenreich bezeichnet werden.

Der Provinzial rückte den Werkstatt-Patron und Ordensstifter Johannes von Gott in den Mittelpunkt: „Sein Anliegen war es, den Menschen mit Würde zu begegnen und sie zu unterstützen. Dabei ging es ihm um das, was die vielzitierte ‚Augenhöhe‘ meint.“ So auch sein Wunsch am Ende: Eine gute Zukunft auf Augenhöhe.

„Die Barmherzigen Brüder sind ein wichtiger Sozialpartner und Arbeitgeber in der Region“, hob der Bezirkstagsvizepräsident hervor. In seinen Augen leistet die Werkstatt einen fundamentalen Beitrag zur Inklusion. Auch in Zukunft soll sie ein Ort der Begegnung, des Miteinanders, der Zuversicht und der Chancen bleiben. 

Der Landrat war mehr als beeindruckt von der Herzlichkeit, wie er empfangen wurde. Es war ihm ein großes Anliegen, dass alle – Mitarbeitende wie betreute Beschäftigte, auch weiterhin mit Herz und Einfühlungsvermögen zusammenarbeiten.

In seinem historischen Rückblick hob der Reichenbacher Bürgermeister hervor, wie wichtig Arbeit schon immer war und ist. Sein Fazit: „Das was der Orden hier auf dem Klosterberg geschaffen hat, ist außergewöhnlich. Er wünschte sich und allen eine erfolgreiche Zukunft.

Mit Musik geht alles besser, heißt es. Monika Bückert, Vinzenz Bückert mit Alfred Stadler und die Klosterspatzen sowie Katharina Mezei an der Kirchenorgel haben im Verlauf des Vormittags mehrfach den Beweis dafür geliefert. Der Nachmittag nach einem leckeren Essen präsentierte sich mit einem kreativen Bühnenprogramm und vielen Mitmachaktionen. Kaffee und Kuchen durften dabei natürlich nicht fehlen.

Elke Steubl und ihr engagiertes Jubiläumsteam durften am Ende mehr als zufrieden sein. Ein Jubiläum, wie es besser kaum geht!

Hier gibt es ein Video (Achtung Sie verlassen unsere Seite und kommen auf Youtube)

 

Gruppenfoto: Vorne: Frater Thomas Väth, Landrat Christian Schindler, Elke Steubl, 1. Reichenbacher Bürgermeister Eduard Hochmuth, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann und Provinzial Frater Rudolf Knopp. Hinten: Frater Donatus Wiedenmann, Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Hopp und Landtagsabgeordneter Julian Preidl

Fotos: Michaela Matejka, Christine Pestenhofer

Text: Michaela Matejka

Eine Frau spielt das Spiel Maßkrug-schieben
Die Ehrengäste bei der 50 Jahre Feier
Mehre Personen spielen Angeln
Eine Szene am Altar in der Kirche
Viele Menschen sitzen im Paulus-Schmidt-Haus

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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