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10 Jahre INTAKT

Inklusionsbetrieb der Barmherzige Brüder Behindertenhilfe feiert Jubiläum

Mit einem Festakt im mittelfränkischen Gremsdorf hat die Barmherzige Brüder Behindertenhilfe am 3. Dezember das 10-jährige Bestehen ihres Inklusionsbetriebs INTAKT gGmbH gefeiert. Mitarbeitende, Verantwortliche sowie Ehrengäste blickten gemeinsam auf ein Jahrzehnt gelebter beruflicher Teilhabe zurück.

Der Inklusionsbetrieb INTAKT gGmbH Prüfdienste wurde 2015 gegründet, um Menschen mit Behinderung qualifizierte und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der allgemeinen Arbeitswelt zu ermöglichen. „Inklusion ist ein Begriff, der bei uns mit Leben gefüllt wird“, erklärt Helmut Mixa, der selbst als Mitarbeiter bei dem Unternehmen begonnen hatte und seit 2019 die Leitung des Betriebs innehat.

Der Name INTAKT steht für die intakten Fähigkeiten der Mitarbeitenden und ein gutes Miteinander in inklusiven Teams. Zudem spielt der Name auf den ordnungsgemäßen Zustand der geprüften Betriebsmittel an. In Zweierteams – bestehend aus einer Fachkraft und einem Mitarbeitenden mit Behinderung – führt das Unternehmen Prüfungen ortsveränderlicher Elektrogeräte nach gesetzlichen Vorgaben durch. Die Teams sind an den Standorten Algasing, Reichenbach, Straubing und Gremsdorf im Einsatz und für zahlreiche öffentliche Einrichtungen sowie Unternehmen in ganz Bayern tätig. 

INTAKT ist einer von rund 90 Inklusionsbetrieben in Bayern. „Diese Betriebe haben eine echte Leuchtturmfunktion in der deutschen Wirtschaft“, betont Mixa. Diese sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderung gemäß Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes nicht benachteiligt werden und echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Dabei verbinden sie wirtschaftliche Effizienz mit sozialem Auftrag – ein Leitbild, das zeigt, wie marktorientiertes Wirtschaften mit inklusivem Kern Hand in Hand gehen kann.

Nach dem Gottesdienst kamen die Gäste bei einem Sektempfang und anschließendem Mittagessen zusammen. Im Mittelpunkt standen Dank, Rückblick und die gemeinsame Perspektive auf die nächsten Jahrzehnte. „Unsere Gesellschaft kommt nicht daran vorbei, Menschen mit Behinderung echte Chancen im Arbeitsleben zu ermöglichen – und wir möchten auch in Zukunft ein gutes Beispiel dafür sein“, so Mixa. Dass die Nachfrage nach den Prüfdienstleistungen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, unterstreicht die fachliche Qualität der Arbeit ebenso wie den gesellschaftlichen Wert des Konzepts.

Gruppenbild der INTAKT-Mitarbeitenden und Geschäftsführerin Ute Häußer, Vorsitzendem Geschäftsführer Hans Emmert sowie Pater Thomas Väth. Die Mitarbeitenden halten Präsente in Händen.

Geschäftsführerin Ute Häußer (links), Pater Thomas Väth (3.v.r.) und Vorsitzender Geschäftsführer Hans Emmert (2.v.r) gratulieren den INTAKT-Mitarbeitenden zum Jubiläum.

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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