Am 17. September traf sich der Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation (UK) auf gGmbH Ebene in Schwabelweis in Regensburg. Die UK beschreibt alle pädagogischen oder therapeutischen Maßnahmen zur Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten von Menschen, die nicht oder kaum über Lautsprache verfügen. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderung fordert, diese ergänzenden und alternativen Kommunikationsformen anzuerkennen und anzuwenden.
Bereits seit vielen Jahren wird das UK-Konzept bei den Barmherzigen Brüdern in der Behindertenhilfe umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise Visualisierungen durch Symbole, Fotos, Objekte oder der Umgang mit einfachen und komplexen Sprachausgabegeräten. Auch körpereigene Kommunikationsformen wie Gestik, Mimik oder Gebärden finden breite Anwendung. Beim Treffen wurde der aktuelle Stand in den jeweiligen Einrichtungen dargestellt. Unser Ziel ist es, weiter an der Implementierung der UK zu arbeiten. Dafür ist eine beständige Vernetzung auf allen Ebenen erforderlich. Dazu möchten wir die Ergebnisse der UK-Arbeitskreise an den einzelnen Standorten bündeln, um voneinander zu lernen.
„Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ Dieses Zitat nach Philip Roßenthal soll uns wieder ins Gedächtnis rufen, dass wir uns nicht auf unseren vorhandenen Leistungen ausruhen dürfen, sondern mit der Zeit gehen müssen. Denn: Die technologischen Fortschritte der vergangenen Jahre sind enorm. Um die uns anvertrauten Menschen weiterhin professionell in ihren kommunikativen Kompetenzen zu unterstützen, braucht es Fachwissen, Tatkraft und Ausdauer.
Zum Foto: Der Arbeitskreis von links nach rechts: Christine Grundmüller, Algasing, Susanne Schwark-Stilper Gremsdorf, Andrea Hoch, Reichenbach, Iris Geier und Franz Griesbeck, Straubing und Karin Schmid, Gremsdorf
