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Vielfältiges Programm und prominente Gäste

Das Sommerfest in Gremsdorf war trotz der heißen Temperaturen ein Besuchermagnet

Bereits am Freitagabend fiel der Startschuss für das Sommerfest der Barmherzigen Brüder Mittelfranken. Im Festzelt sorgte "Gremsrock" für beste Stimmung und motivierte zum Tanzen und Mitsingen. Bei frisch gebackener Pizza und kühlen Getränken feierte das buntgemischte Publikum ausgelassen in das Festwochenende hinein – ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr machte.

Am Sonntag fand dann das große Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein und ausgelassener Atmosphäre statt. Zahlreiche Gäste aus der Region folgten der Einladung auf das Gelände der Einrichtung – darunter auch der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, der sich bei einem Rundgang persönlich ein Bild vom inklusiven Angebot machte.

„Wir freuen uns sehr über das Interesse an unserer Arbeit und über die Wertschätzung, die der Besuch von Herrn Forster zum Ausdruck bringt“, so Geschäftsführerin Ute Häußer. Der Bezirkstagspräsident nutzte die Gelegenheit, sich eingehend über die vielfältigen Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen sowie über aktuelle Projekte und Entwicklungen in der Einrichtung zu informieren. Ein besonderes Augenmerk galt dem Inklusionsunternehmen INTAKT der Barmherzigen Brüder, das ortsveränderliche und ortsfeste Betriebsmittel nach DGUV-Standards prüft. Die Mitarbeitenden stellten ihre Arbeit anschaulich vor und erläuterten dem Besucher, worauf es bei Sicherheitsprüfungen ankommt – damit „kein Draht überhitzt“.

Das Sommerfest bot darüber hinaus ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie: Im Festzelt sorgte eine Blaskapelle für musikalische Unterhaltung, während der Mittagstisch und später Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Auch eine Cocktailbar lud zum Verweilen ein. Kinder kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Mit einer Hüpfburg, Workshops, Spielständen und den beliebten Kutschfahrten war für viel Abwechslung gesorgt. Verschiedene Verkaufs- und Infostände, darunter auch Produkte aus den eigenen Werkstätten, rundeten das vielfältige Angebot ab.

Das Sommerfest war einmal mehr ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion und Miteinander. Die hohe Besucherzahl und die durchweg positive Resonanz zeigen die Bedeutung der Veranstaltung – sowohl für die Einrichtung selbst als auch für die Menschen in der Region.

Zwei Personen sitzen auf einer Bierbank an einem Pavillon, eine dritte, vor ihnen stehende Person erklärt ihnen etwas, die Stimmung ist fröhlich.

Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster (rechts) lässt sich am INTAKT-Stand die Sicherheitsprüfung erklären.

Tanzenden Menschen, teilweise im Rollstuhl, in einem Festzelt, auf der Bühne spielt eine Band

Gremsrock heizte dem Publikum am Freitag richtig ein.

Zwei braune Pferde ziehen einen Planwagen, auf dem einige Menschen sitzen

Die Kutschfahrten über das Gelände waren beliebt.

Das sagen unsere Bewohner und Mitarbeiter

Das Fachwissen gepaart mit großer Empathie und konkreter Hilfestellung ist das, was uns von der Einrichtung Gremsdorf überzeugte.

Stefan Bauerfeind

Vorsitzender Autismus Mittelfranken e.V.

Der Zusammenhalt vom Personal und den Bewohnern ist gut und wir sind ein gutes Team. Es werden viele Unternehmungen ermöglicht, z.B. Tierpark-, Schwimmbadbesuch oder Urlaubsmaßnahmen in Kleingruppen gemeinsam mit Personal, was mir sehr gut gefällt.

Markus Grundel

Bewohner

Die Struktur tut mir gut. Ich kann selbstständiger und freier sein. Ich werde hier unterstützt flexibler zu werden und mit schwierigen Situationen besser zurecht zu kommen.

Yves Gorman

Bewohner

In Gremsdorf haben wir von Anfang an eine besondere Wertschätzung uns Eltern gegenüber und vor allem die unvoreingenommene Akzeptanz unserer autistischen Tochter erfahren.

Sabine Laskowski

Mutter und rechtliche Betreuerin

In jedem Menschen steckt ein kreativer Geist. Mut zu haben, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen weckt in uns wunderbares. Es gibt uns Selbstvertrauen und stärkt unsere Persönlichkeit.

Simone Meister

Mitarbeiterin

Die Barmherzigen Brüder bieten in familiärer Atmosphäre hochprofessionelle Arbeit mit Herz, bei der personenzentriert gutes und gelingendes Leben ermöglicht wird.

Andreas Dirnberger

Fachdienstleiter

Mitten ins Leben – Mitten im Leben, hier können Menschen mit Behinderung ein buntes, stimmiges und erfülltes Leben führen.

Josefa Schalk

rechtliche Betreuerin, Mitglied im Beirat der Einrichtung und im CBP-Angehörigenbeirat

Ich finde es schön hier in Reichenbach. Ich habe Freunde und auch einen festen Partner gefunden. Bei der Erfüllung meiner Wünsche (z.B. Discofahrten, Kochen) unterstützt mich das Personal, das gefällt mir gut.

Melanie Graf

Bewohnerin

Ich wohne schon seit dem Jahr 2000 in Reichenbach und bin somit schon eins der Urgesteine hier. Der Zusammenhalt zwischen Personal und Bewohner ist super und meine Wünsche und Bedürfnisse werden beachtet (z.B. Urlaubsmaßnahme in einem Wellnesshotel in Bad Füssing mit einer Rückenmassage). Ich freue mich immer, wenn Personal und Freunde da sind, bis ich ins Bett gehe und auch schon wieder da sind, wenn ich aufstehe.

Hans-Jürgen Karl

Bewohner

Jeder Mensch hat seine eigenen ganz besonderen Talente und Fähigkeiten, die er in der Werkstatt so wie er es möchte mit einbringen kann. Die Beschäftigten in der Werkstatt sind Experten mit Leidenschaft. Familiär ist nicht nur ein Wort, sondern wir leben es täglich, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Christian Keilmann

Werkstattleiter

Wichtig ist mir eine ehrliche Kommunikation, besonders bei Problemen zwischen den Betreuern der Wohngruppe, den Mitarbeitenden, der Werkstatt und den Eltern bzw. Betreuern/Bevollmächtigten, um das Beste für den Bewohner zu erreichen.

Heidi Blöcher

Mutter

Die schönsten Momente sind die, wenn die Bewohner Offenheit, Wertschätzung und Direktheit zeigen. Es kommt viel von ihnen zurück. Als Heilerziehungspflegerin weiß man am Ende des Tages, wieso man in der Arbeit war. Es ist mehr als nur Geld verdienen. Man hat Abwechslung, weil kein Tag wie der andere ist. Es kann sich jeder mit seinen Stärken, Hobbys und Interessen einbringen. Wir gestalten gemeinsam ein Zuhause.

Tatjana Karl

Mitarbeiterin

Ich wohne schon 28 Jahre in Reichenbach. Es gefällt mir gut, weil man selbständiger werden kann. Ich habe dabei noch ein bisschen Probleme, aber die Mitarbeitenden unterstützen mich hierbei gut. Ich verstehe mich auch mit allen Bewohnern gut und das Gemeinschaftsgefühl ist super!

Andreas Devenich

Bewohner

In der Einrichtung fühlen sich die Bewohner zu Hause. Mein Wunsch wäre, eine noch bessere und effektive Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung, Bewohner*innen, Angehörigen bzw. Betreuern und Beschäftigten.

Hans-Georg Blöcher

Vater und stellv. Vorsitzender Beirat am gemeinschaftlichen Wohnen

In Reichenbach herrscht stets freundliche und entspannte Atmosphäre. Das Miteinander der Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ist geprägt von Herzlichkeit und Umsicht. Man kommt gerne hierher und weiß seine Liebsten in guten Händen. Da fällt das Weggehen leichter. Wertschätzung und Respekt, Förderung und Schutz, Gemeinschaft und Herzlichkeit machen Reichenbach zu einer zweiten Familie für unsere Liebsten, dafür bin ich sehr dankbar.

Monika Rivière

Mutter und rechtliche Betreuerin

Man hat gemeinsam Spaß, führt viele Gespräche, hört einander immer zu und hilft sich gegenseitig. Mitarbeiter und Bewohner sind gemeinsam ein super Team.

Dominik Roth

Bewohner

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